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Coronavirus: Krisenmanagment im Unternehmen

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Abstract

Die Coronavirus-Epidemie (Covid-19), die sich in den letzten Wochen auch verstärkt in Deutschland verbreitet, beschäftigt neben Bevölkerung, Politik und Gesundheitswesen zunehmend auch die Wirtschaft in unterschiedlichsten Branchen und unternehmerischen Funktionsbereichen. Die individuelle Betroffenheit ist zwar sehr unterschiedlich, jedoch ist klar, dass sich Unternehmen grundsätzlich mit den potentiellen Folgen von Covid-19 für ihr Unternehmen befassen müssen, denn die Auswirkungen sind je nach Konstellation geeignet, Firmen in mitunter existenzgefährdende Krisen zu bringen.

Zuallererst sind sicherlich der Beschaffungs- und Personalbereich gefordert, aber Unternehmensführung und Controlling sollten sich ganzheitlich mit den Auswirkungen von Covid-19 auf die Geschäftsplanung (sinnvollerweise in Form von Szenarien-Rechnungen) und mit einzuleitenden Maßnahmen in allen Prozessen (Beschaffung, Vertrieb, Logistik, Personal, Produktion, Gemeinkostenmanagement) befassen. Der nachfolgende Beitrag liefert einige Anregungen zu Sachverhalten und Vorgehenswegen.

Einführung

Eines der bestimmenden Themen in den Medien der letzten Tage ist die Coronavirus-Epidemie, die 2019 in China ausbrach und sich seither und verstärkt in den letzten Wochen weltweit ausbreitet, auch benannt als Covid-19-Epidemie für Corona virus disease 2019. Erste, zum Teil drastische Auswirkungen auf die Wirtschaft und betroffene Unternehmen gibt es bereits, z.B. durch die Absage zahlreicher Messen in Deutschland. In Deutschland kommen nahezu stündlich weitere Corona-Infektionen hinzu. Besonders betroffen ist aktuell noch Nordrhein-Westfalen mit mehr als 80 bestätigten Fällen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Die Sorge vor eine Epidemie hat Folgen für den DAX, der zuletzt massiv eingebrochen ist.

Die Gesundheitsexperten weisen nach wie vor darauf hin, dass Verlauf und Schwere der Ausbreitung des Corona-Virus und die Entwicklungsgeschwindigkeit einer Pandemie aktuell nicht sicher prognostiziert werden können. Gleichwohl spüren bereits jetzt ein wachsender Anteil der mittelständischen Betriebe einzelne Corona-Folgen und Volkswirtschafts-Experten gehen davon aus, dass sich das Wachstum der globalisierten Wirtschaft in 2020 erheblich verlangsamen wird.

Die Unternehmen beginnen, Vorkehrungen zu treffen. Anlaß, um einen kurzen Einstieg zu geben, welche Fragestellungen und Sachverhalte in ausgewählten Management-Bereichen zu betrachten sind, denn die ökonomischen Folgen des Virus bedeuten gleichzeitig eine Störung von Angebot (gestörte Produktion durch Lieferketten-Probleme und Personalengpässe) und Nachfrage (Menschen meiden Innenstädte, stationärer Einzelhandel und Veranstalter geraten unter Druck).

Die Branchen sind unterschiedlich betroffen, besonders starke Auswirkungen sind aber bereits jetzt zu sehen, abgesehen von den Unternehmen des Gesundheitssektors (Krankenhäuser, Ärzte, Arznei- und Hilfsmittel-Hersteller) beispielsweise bei Veranstaltern von Messen oder sonstigen Großveranstaltungen und im Reise- und Tourismus-Bereich (Hotels, Gaststätten, Reiseveranstalter). Außerdem müssen sich vor allem die Branchen mit den Auswirkungen und Handlungsnotwendigkeiten durch COVID-19 beschäftigen, die auf Zulieferungen aus den weltweit besonders stark betroffenen Ländern wie China, Südkorea, Iran oder Italien angewiesen sind.

Eine herausragende Rolle spielen die Infrastruktur-Unternehmen wie Stromkonzerne, die Bahn, die Flugsicherung, Telekommunikationsunternehmen und Banken, weil ihre Services für das Funktionieren des Gemeinwesens wesentlich sind (vgl. E1).
Vereinzelt profitieren aber auch Unternehmen von der Epidemie, Stichwort „stay-at-home-Aktien“. Anbieter von Services, die z.B. das Home-Office, den Verbleib im eigenen Heim oder gar Quarantäne angenehmer gestalten, können sich aktuell gegen den Trend behaupten. Zu solchen Unternehmen zählen etwas Streaming-Anbieter wie Netflix, Hersteller von Konserven, Video-Konferenz-Unternehmen, Heimfitness-Unternehmen (vgl. E2).a

Im 2. Teil behandeln wir das Thema “Integrierte Unternehmensteuerung in der Krise”. 

Unser Fachbeitrag zum Download:

Die nächsten Tage beschäftigen wir uns mit dem Thema “Coronavirus: Krisenmanagement im Unternehmen”. Alle Beiträge gesammelt können Sie bereits im Download lesen, welcher Ihnen kostenfrei zur Verfügung steht.

Fachbeitrag: Coronavirus
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