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Coronavirus: Beschaffung und Logistik

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Beschaffung und Logistik

Was bedeutet die Virus-Epidemie für Einkauf und Logistik? Die deutschen Einkäufer und Lieferketten-Manager sind aktuell insbesondere im Kontext ihres China-Geschäftes gefordert, mit vielfältigen Maßnahmen auf die negativen Auswirkungen von Covid-19 zu reagieren (vgl. E1). Sie analysieren im Detail ihre bestehenden Lieferketten, identifizieren vorhandene oder potentielle Störungen in den Abläufen und entwickeln Pläne, wie sie dem Ausfall eines Lieferanten oder Verzögerungen im Transport der Waren von China nach Deutschland begegnen können.

Dabei ist es wichtig, abzuschätzen, wie lange die Beeinträchtigungen voraussichtlich an-dauern und wie lange (bei Weiterverarbeitung der Waren in der heimischen Produktion) die eigene Fertigung mit ggf. noch bestehenden Lagerbeständen auskommt, ohne „leer“ zu laufen. Alternative Transportwege (z.B. Luftfracht anstelle Seefracht) kommen bei ausgewählten Artikeln ggf. ebenfalls in Betracht.

Eine Maßnahme, die jenseits der kurzfristigen Problemlösung die strategische Abhängigkeit vom Zulieferer reduzieren kann, ist die (weltweite) Suche nach alternativen Beschaffungsquellen.

Eine weitere Herausforderung, die Einkäufer aktuell in manchen Fällen meistern müssen, sind fehlende Freigabe- und Qualitäts-Inspektionen bei den Produzenten vor Ort, weil eigenes Inspektionspersonal durch die häufig in den Firmen ausgesprochenen Dienstreisebeschränkungen von und nach China nicht reisen darf. Etwaige unentdeckt bleibende Qualitätsmängel können dann sogar negative Auswirkungen auf Absatz und Reklamationsquoten der eigenen Endprodukte haben.

Im 5. Teil behandeln wir das Thema “Produktion”. 

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Die nächsten Tage beschäftigen wir uns mit dem Thema “Coronavirus: Krisenmanagement im Unternehmen”. Alle Beiträge gesammelt können Sie bereits im Download lesen, welcher Ihnen kostenfrei zur Verfügung steht.

Fachbeitrag: Coronavirus
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